Godwin-Toby

FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Wahlarzt

Karl Adlitzer-Straße 42
2514 Traiskirchen
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ALTERNATIVE THERAPIE

PRP/ACP/EIGENBLUT-THERAPIE

Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP®-Therapie (= autolog conditioniertes Plasma; engl. PRP= Platelet Rich Plasma), ein relativ neues Eigenblutverfahren zur Wundheilung nach Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport, bei chronischen Sehnenentzündungen (z.B. an Schultersehnen, Insertionstendopathien und Sehnenerkrankungen am Ellenbogen und Achillessehnen) und degenerativen Knorpelverschleißerscheinungen. Insbesondere Sehnengewebe hat naturgemäß lokal eine schlechte Blutzirkulation und damit eine nur geringe Stoffwechselaktivität und Reparaturfähigkeit.

Nach Entnahme einer kleinen Blutmenge aus einer Vene wird in einer speziellen Zentrifuge aus dem Patientenvollblut das Plasma mit den darin enthaltenen Blutplättchen (= Thrombozyten) aufbereitet und das so gewonnene hochkonzentrierte Plasma(=PRP) zur Stimulation von Sehnen-, Knorpel- und Knochenzellen anschließend sofort an den jeweiligen Behandlungsort reinjiziert.

Durch die höhere Konzentration dieser wichtigen Wachstumsfaktoren sollen Sehnen- , Knorpel- und Knochenzellen zu regenerativem Wachstum angeregt werden. Dadurch werden Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten bzw. entzündlich veränderten Sehnengewebe stimuliert.

Erste Studien zeigen gute Ergebnisse bei der Behandlung von Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport, beim Tennis- und Golferellenbogen, chronischen Achillodynien(=Schmerzen der Achillessehne) am Rückfuss und chronischen Sehnenerkrankungen an Schulter- und Patellasehne. Das Verfahren wird auch bei niedrig- bis mittelgradigem Knorpelverschleiß an Gelenken vor allem am Knie eingesetzt. Langzeitbeobachtungsresultate stehen noch aus.

AKUPUNKTUR

Regulationstherapie zur Anregung der Selbstheilungskräfte

Sehr feine, dünne Nadeln werden bei dieser traditionellen, chinesischen Heilmethode in die Haut gestochen – in bestimmte Akupunkturpunkte. Die durch die Nadeln stimulierten Punkte beeinflussen über Meridiane (Energieleitbahnen) den Organismus.

Die Anwendung der Akupunktur ist kaum schmerzhaft. Sie führt zu einer Harmonisierung, wodurch die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden. Um die Wirkung voll zu entfalten, werden die Nadeln ca. 20-30 Minuten in der Haut belassen.

Ideale Einsatzfelder für die Akupunktur sind:

  • akute und chronische Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • alle Formen des Kopfschmerzes
  • psychovegetativ entspannend
  • das Abwehrsystem regulierend
  • motorisch aktivierend (z. B. bei Lähmungen)

Ich verwende die Akupunktur als wertvolle Ergänzung zur modernen westlichen Schulmedizin.

SCHRÖPFTHERAPIE

Das Schröpfen gilt als schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd und gehört zu den bekannten Formen der ausleitenden Heilverfahren. Schröpfen ist eine alte Technik, die im Westen, wie in China in der Volksmedizin angewandt wurde. In China verwendete man bereits im 2 Jh. Rinderhörner zum Schröpfen. Die Schröpftherapie aktiviert das Immunsystem und löst Verhärtungen im Haut- und Unterhautgewebe. Der durch verschiedene Methoden im Schröpfkopf erzeugte Unterdruck lässt die kleinen Hautgefäße anschwellen und erzeugt eine Hautreizung und schließlich ein künstliches Hämatom.

Wie wird geschröpft ?

Beim unblutigen Schröpfen werden gläserne Saugglocken, die Schröpfköpfe, entlang der Reflexzonen auf den Rücken des Patienten gesetzt. Man versucht einen Unterdruck im Schröpfkopf zu erzeugen, so dass dieser sich an die Haut festsaugt. Durch den Sog auf die Haut weiten sich die Blutgefäße, das Blut kann verstärkt fließen. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen der Saugglocken ein wenig eingeritzt. Dabei fließt innerhalb von 10 bis 20 Minuten Blut in die Schröpfköpfe. Einer der Ideen hierbei ist es, mit dem Blut die vorhanden Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren.

Die wichtigsten Indikationen

Schmerzzustände bei rheumatischen Erkrankungen und Osteoporose, Rücken- und Nackenschmerzen, Muskelverspannungen, Magen- und Darmbeschwerden, Atemwegserkrankungen und chronische Schwächezustände.

KINESIOTAPING

Erfunden wurde die Behandlungsmethode von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase gegen Ende der 1970er Jahre. Er verwendete die hochelastischen, atmungsaktiven Tape-Streifen als erstes bei japanischen Sumo-Ringern. Besonders aber auch Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzzuständen im Bewegungsapparat (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke) und aktive Sportbegeisterte profitierten erheblich vom Kinesio-Taping. Die Schmerzlinderung soll u.a. durch die Aktivitätsverringerung der Schmerzrezeptoren zwischen Epidermis, Dermis und Muskelfaszien erreicht werden. Abhängig von Kleberichtung und jeweiliger Technik sollen spannungssteigernde (tonisierende) oder spannungssenkende (detonisierende) Wirkungen an der Muskulatur erzielt werden. Die Tape-Verbände verbessern wohl daneben an verletzten oder überlasteten Gelenken auch die sogenannte „Propriozeption in der Gelenkkapsel“.

FDM

Der anerkannte Osteopath Steven Typaldos entwickelte diese moderne Methode, bei der die Eigenwahrnehmung des Patienten im Mittelpunkt steht. Es werden hierbei sechs unterschiedliche Strukturunregelmäßigkeiten (Distorsionen) im Bindegewebe (Fascie) unterschieden. Die Behandlung erfolgt durch gezielte manuelle Techniken. Einige Techniken sind schmerzhaft, keine sind gefährlich. Eine Schmerzverbesserung oder Beschwerdefreiheit kann häufig sofort nach der Behandlung verspürt werden.

SWINGMED - DYNAMISCHE EXTENSIONSTHERAPIE BEI RÜCKENSCHMERZEN

Das neue dynamische Extensionsgerät „SwingMED“ bietet eine erfolgversprechende Möglichkeit, verschiedenste Wirbelsäulen-Probleme mit einer konservativen Therapie zu behandeln – effizient und gut verträglich. Das Gerät „SwingMED“ zeichnet sich durch eine sehr bequeme Abwicklung der Behandlung aus und bietet das Wirkprinzip der dynamischen Extensionstherapie in einer noch besser an die Voraussetzungen des Patienten angepassten Form an.

Basierend auf dem über Jahrtausende bewährten Prinzip der Streckbehandlung der Wirbelsäule wird dabei wird eine Extensionswirkung auf die Wirbelsäule in optimaler und individuell adaptierbarer Weise mit einer schwingenden Bewegung („umgekehrter Trampolineffekt“) kombiniert.

Ablauf der Therapie

Bei der Behandlung mit dem Gerät SwingMED wird der Patient an speziell gepolsterten Gamaschen, die am distalen Unterschenkel angebracht werden, langsam in die Höhe gezogen. Dabei können drei Positionen der Therapie unterschieden werden:

Beckenabhebung (bis zu 5 min.)

Rumpfabhebung mit Schulterkontakt zur Unterlage (bis zu 5 min.)

Freie Hängelage (bis zu 5 min.)

Bei Bedarf kann die therapeutische „Schwingung“ (Auf- und Ab-Bewegung) mit einer Frequenz von bis zu 100 Schwingungen pro Minute in jeder beliebigen Position eingesetzt werden.

Behandlungsdauer und Häufigkeit der Therapie

Die Behandlung dauert ca. 20 Minuten und wird in den meisten Fällen zwei bis drei Mal pro Woche durchgeführt. Insgesamt sind im Schnitt zwischen 6 und 10 Behandlungen erforderlich.

Erfolgsquote ca. 80%, Effekt lt. Studien meist viele Wochen bis mehrere Monate anhaltend.

Positive Effekte einer SwingMED – Behandlung

  • Schmerzlinderung bis hin zur Schmerzfreiheit
  • Verbesserung von Schlafstörungen
  • Muskelentspannung & Verbesserung der Beweglichkeit
  • Gute Vorbereitung für physikalische Folgetherapien
  • Geringes Behandlungsrisiko

Kontakt

Im nur 3km entfernten SwingMed Zentrum in Guntramsdorf werden nach ärztlicher Freigabe die oben erwähnten Extensionstherapien von Frau Gabriele Enk durchgeführt.

Kontaktdaten: http://www.nie-wieder-rueckenschmerzen.at/so-finden-sie-zu-uns

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